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Wie IoT Cyberangriffen Tür und Tor öffnen kann

By:
Gérard Bauer
November 17, 2015

Das Internet of Things (IoT) hat zunehmend Einfluss auf unser tägliches Leben und dies wird sich in den nächsten Jahren weiter steigern. Ob es sich um Fitness-Tracker, intelligente Uhren, Zähler oder Kühlschränke handelt, immer mehr Gebrauchsgegenstände werden auf Versionen mit mehr "Intelligenz" und Kommunikationsfähigkeiten umgestellt.

Zum Leidwesen vieler Sicherheitsexperten, haben intelligente Staubsauger, Mikrowellen oder Mixer zwar eine Internetverbindung, aber meist keine oder unzureichende Sicherheitssoftware installiert. Zudem scheint es fast unmöglich, jeden "intelligenten" Alltagsgegenstand auf dem aktuellen Stand der Technik und Sicherheit zu halten. Dies kann böse Folgen haben. Sicherheitslösungen, die die gesamte Infrastruktur überwachen und auf sich ändernde Verhaltensmuster und Anomalien untersuchen, sind die einzige Hoffnung, zukünftige Cyberangriffe zu erkennen und abzuwehren.

Das Internet of Things ist die Zukunft

Die Entstehung des Internet of Things geht auf Mark Weiser zurück. Er erfand Anfang der 90er Jahre den Begriff und die Vorstellung des "Ubiquitous Computing" (zu deutsch: Rechnerallgegenwart) und mehrere wichtige Anwendungen des späteren Internet of Things im Büro und Alltagsumfeld. Nach Weisers Vision, werden Computer in der Zukunft durch intelligente Gegenstände ersetzt, die aus der bewussten Wahrnehmung und dem Umfeld des Benutzers verschwinden und direkt oder indirekt durch ihr Tun sein Leben erleichtern.

In den letzten Jahren sind Teile dieser Zukunftsvorstellung bereits Wirklichkeit geworden, unter anderem durch die Einführung von Smartphones, intelligenten Uhren oder Haushaltsgeräten. Das IoTist ein anderer Begriff für diese Zukunftsvorstellung, der den Technologieaspekt betont, und zwar die Idee der selbständigen Kommunikation zwischen kleinen Internet-fähigen Gegenständen mit dem Ziel, das Verhalten des Benutzers zu verstehen und vorherzusagen. Obwohl die Abkürzung IoT in letzter Zeit sehr populär geworden ist, ist die eigentlich Technologie in Unternehmensnetzwerken nichts neues. Esbeinhaltet nämlich streng genommen Drucker, Telefone, Alarmsysteme, Klimaanlagen, CCTV Kameras und so weiter - und ist daher seit einiger Zeit in Gebrauch.

Neu ist, dass IoT nun beim Endverbraucher und im Alltag angekommen ist. Bis 2020 wird es voraussichtlich 10 Milliarden Internet-fähiger Gegenstände geben, die mehr als 8 Billionen US Dollar Umsatz generieren. Ein gutes Beispiel ist das in den USA sehr beliebte Nest-Thermostat, das ein konventionelles Raumthermostat in einen intelligenten Gegenstand verwandelt, der die Raumtemperatur beobachtetet und Verhaltensmustern und Gewohnheiten des Benutzers anpasst.

Trotz dieser positiven Zukunftsprognosen, bleibt doch festzustellen, dass es sehr ernste Sicherheitsbedrohungen gibt, die die Verbreitung des Internet of Things begleiten und sogar behindern könnten. Experten des amerikanischen NSTACvergleichen die Verbreitung des Internet der Dinge mit der Einführung des Internet. Sicherheit war in der frühen Phase des Internet kein Thema, und die Hackerangriffe und Sicherheitsprobleme von heute sind dieFolge. Ein ähnlicher Fehler könnte mit dem Internet der Dinge passieren, mit Folgen für künftige Generationen. Als Beispiel sei hier wieder auf das in den USA sehr beliebte Nest-Thermostatverwiesen und kürzlich veröffentlichte Hacks desselben. Zudem wurden bereits 2013 erste Botnets entdeckt, die sich auf das Internet der Dinge spezialisiert haben.

Ist das Internet der Dinge wirklich sicher?

Kann das Internet der Dinge überhaupt sicher sein? Und welche Bedrohung geht davon aus? Ist es überhaupt möglich, eine gemeinsame Infrastruktur zu schaffen, die gegen Angriffe von innen und außen geschützt ist? Die Vielzahl an IoT-Gegenständen mit unterschiedlichster Software vergrößert die Angriffsfläche und Möglichkeiten für Hacker immens. Diese Vergrößerung findet in zwei Richtungen statt.

Lesen Sie bitte den vollständigen Artikel von Dr. Oliver Brdiczka, IT-Sicherheitsexperte und Principal Data Scientist bei Vectra AI, in der Computerwoche.

About the author

Gérard Bauer

Gerard Bauer is the vice president of EMEA sales at Vectra. Previously, he held several sales leadership roles at Riverbed Technology over a seven-year period, most recently as regional vice president for Southern Europe. Gerard has a proven track record in jumpstarting new regions and growing revenues in mature markets. Before Riverbed, Gerard held key sales leadership roles at NetApp including director of Eastern Europe, where he established new markets that fueled revenue growth for the company. He holds a diploma in business administration from Ludwig Maximilians University in Munich.

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